SPD Ortsverein und Fraktion Alsfeld

Manfred Görig (SPD): „Schilderdemontage als Symbol verfehlter CDU-Politik.“

Wahlkreis


Manfred Görig

SPD-Landtagskandidat reagiert auf die Vorwürfe von CDU-Bewerber Kurt Wiegel.

VOGELSBERGKREIS. Der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Manfred Görig nimmt Stellung zu einer Pressemitteilung seines Konkurrenten Kurt Wiegel, in der dieser die Verantwortung der CDU für die Schließungen von Landeseinrichtungen im Vogelsbergkreis zu bestreiten versuchte. Offenbar müsse den Vertretern der heimischen CDU noch einmal ins Gedächtnis gerufen werden, welche gravierenden Einschnitte der Vogelsbergkreis in den vergangenen Jahren unter der CDU-Regierung von Roland Koch in Hessen erleiden musste, erklärte Görig.

„Im Vogelsbergkreis wurden unter alleiniger Regierungsverantwortung der CDU drei Forstämter geschlossen und massiv Stellen bei Waldarbeitern und Förstern abgebaut.“, erinnerte der SPD-Landtagskandidat. Auch die Landesforstschule in Schotten sei in der vergangenen Legislaturperiode von der hessischen CDU geschlossen worden, genau wie die Landesdomäne Neu-Ulrichstein bei Homberg/Ohm. „Die Schließungen der Einrichtungen waren mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und einem Raubbau am hessischen Landesvermögen verbunden.“, sagte Görig. Die limnologische Fluss-Forschungsstation in Schlitz sei von der CDU-geführten Landesregierung ebenso geschlossen worden wie das Katasteramt Alsfeld. „Alle diese Entscheidungen wurden mit einer knappen absoluten Mehrheit von der CDU im hessischen Landtag, auch unter Mitwirkung des Vogelsberger CDU-Vertreters beschlossen.“, mahnte Görig im Rückblick auf die Jahre 2003 bis 2005. Buchstäbliches Symbol der „verfehlten CDU-Politik zu Lasten des ländlichen Raumes“ sei das Bild des Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel gewesen, auf dem dieser im Jahr 2006 das Dienststellenschild des Katasteramtes in Alsfeld „eigenhändig für die lokale Presse abgeschraubt“ habe, sagte der SPD-Landtagskandidat. „Kurt Wiegel hat die Mitverantwortung für einen massiven Arbeitsplatzabbau der CDU-Landesregierung im Vogelsbergkreis zu tragen.“, unterstrich Görig.
Schon im Rahmen der sogenannten „Operation sichere Zukunft“ habe die hessische CDU dem Vogelsbergkreis massiven Schaden zugefügt, in dem man der Schuldnerberatungsstelle, der Jugend- und Drogenberatungsstelle, dem Frauenhaus und der Jugendberufshilfe B24 die Zuschüsse gestrichen habe. Auch die Landesmittel zum Dorferneuerungsprogramm seien um 10% gekürzt worden, was genau wie der Wegfall der Landeszuschüsse zum Bau von Abwasseranlagen vor allem die ländlichen Kommunen schwer getroffen habe, sagte Görig. Man müsse auch daran erinnern, dass es die Partei von Kurt Wiegel gewesen sei, die dafür gesorgt habe dass die Förderstufe in Romrod sowie die Hauptschule und die Förderstufe in Herbstein geschlossen worden seien.
Wiegel, der seinen SPD-Mitbewerber in seiner jüngsten Presseerklärung scharf kritisiert hatte, müsse sich fragen lassen, „ob er persönlich künftig einen anderen Politikstil wie in den zurückliegenden fünf Jahren im hessischen Landtag verfolgen werde“, sagte Görig mit Blick auf die tiefen Einschnitte. Wer die Schließung unzähliger Landeseinrichtungen im Vogelsbergkreis mit zu verantworten habe sei schlecht beraten, die Schuld von sich zu weisen und bei anderen zu suchen, so der SPD-Landtagskandidat abschließend.

 
 

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