SPD Ortsverein und Fraktion Alsfeld

Jusos: Wiegels persönliche Attacken absolut inakzeptabel

Jusos

VOGELSBERGKREIS. Die Jusos in der SPD Vogelsbergkreis verurteilen die jüngsten persönlichen Angriffe des CDU-Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel auf Schärfste. Wiegel habe bereits mehrfach mit persönlichen Attacken „unterhalb der Gürtellinie“ reagiert, wenn er sachliche und inhaltliche Argumente nicht widerlegen könne. Diese Form der politischen Auseinandersetzung sei ein Skandal, so die Jusos.

„Immer dann wenn Kurt Wiegel inhaltlich nichts mehr entgegen zu setzten hat wird er persönlich und unsachlich“, kritisierte der Juso-Unterbezirksvorsitzende Timm Hundsdörfer (Schwalmtal-Rainrod). So habe Wiegel in seiner aktuellen Presseerklärung die von objektiven, namhaften Wissenschaftlern zusammengestellte Negativ-Bilanz des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und seiner CDU-Regierung mit keinem Wort widerlegen können. Anstatt sich mit der Tatsache auseinander zusetzten, dass das CDU-regierte Hessen beim Dynamikranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft insgesamt auf Platz 15 aller 16 Bundesländer liege, habe Wiegel den Vorsitzenden des SPD-Ortsbezirks Alsfeld in unerhörter Weise persönlich angegriffen und versucht einen politischen Diskurs zur „Stimmungsmache und zu verletzenden persönlichen Attacken“ zu nutzen.
„Politik ist ein Wettstreit der Ideen und Argumente. Persönliche Angriffe und Versuche den politischen Gegner zu diskreditieren haben damit nichts zu tun und sind in der politischen Auseinandersetzung absolut inakzeptable Mittel“, erklärte Jan Bohl (Schlitz), stellvertretender Unterbezirksvorsitzender der Vogelsberger Jusos. „Derjenige dem die sachlichen Argumente ausgehen sollte besser still sein. Unfaire und verleumderische persönliche Angriffe, wie jüngst von Kurt Wiegel, sind kein angemessener Ersatz für eigene Ideen“, ergänzte Timm Hundsdörfer.
Dabei habe das von Wiegel „jüngst erneut genutzte Mittel des persönlichen Angriffs“ offenbar System innerhalb der Vogelsberger CDU. So habe etwa erst vor wenigen Wochen der Wahlkreismitarbeiter von Kurt Wiegel am Telefon Mitglieder der Schülervertretung der Alsfelder Max-Eyth-Schule persönlich angegriffen, als diese versuchten sich Wiegels Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zur Einführung von Studiengebühren in Hessen bestätigen zu lassen. „Ein solches Verhalten ist in der Politik absolut unangebracht. Wer so vermessen und unverschämt agiert disqualifiziert sich selbst als Vertreter der Bevölkerung“, stellte Hundsdörfer klar. Anstatt „persönliche Attacken gegen politisch Andersdenkende zu reiten“ solle der CDU-Wahlkreisabgeordnete Wiegel den Bürgern im Vogelsbergkreis vielmehr Antworten darauf geben, weshalb Hessen unter allen 16 Bundesländern bei der Schüler-Lehrer-Relation nur auf Platz 15, bei der Entwicklung am Arbeitsmarkt auf Platz 15 und beim Bestandsranking der Wissenschaftsausgaben auf Platz 11 liege, erklärten die Jusos abschließend.

 
 

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