SPD Ortsverein und Fraktion Alsfeld

Manfred Görig (SPD): Gute berufliche Bildung stärkt die Region.

Landespolitik


Manfred Görig

VOGELSBERGKREIS. Unsere beruflichen Schulen und die duale Ausbildung sind Stützpfeiler des Bildungssystems im Vogelsbergkreis und unerlässlich für die heimische Wirtschaft, meint der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Manfred Görig. Die Max-Eyth-Schule in Alsfeld sowie die Vogelsbergschule in Lauterbach nehmen eine Schlüsselrolle für Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe ein. Die SPD möchte allen beruflichen Schulen in Hessen die Möglichkeit geben, sich als eigenverantwortlich handelnde pädagogische Organisationen zu regionalen Kompetenzzentren weiter zu entwickeln. Eine Stärkung der beruflichen Bildung sei gerade für ländliche Regionen ohne eigenen Hochschulstandort, wie etwa den Vogelsbergkreis, von besonderer Bedeutung. Junge Menschen könnten in beruflichen Schulen und in der dualen Berufsausbildung auf hohem Niveau qualifiziert werden, ohne dafür aus ihrer Heimat abwandern oder weit pendeln zu müssen.

Gute Berufsschulen stärken unsere Region und sind besonders wichtig für die heimischen Unternehmen, sagte Görig. „Nur wenn unsere Berufsschulen auch künftig qualifizierte Ausbildungsgänge und Fachklassen in der Fläche anbieten, werden die heimischen Unternehmen jungen Menschen aus der Region die Chance auf einen Ausbildungsplatz bieten.“, ist sich der SPD-Landtagskandidat sicher. Wenn Auszubildende an einem oder zwei Tagen in der Woche aber nicht im Vogelsbergkreis sind, sondern stattdessen an die Berufsschulstandorte in den Ober- und Ballungszentren pendeln müssten, stünden die jungen Menschen den Betrieben nur eingeschränkt zur Verfügung. „Deshalb ist es besonders wichtig, die Berufsschulen bei allen bildungspolitischen Überlegungen in Hessen nicht außer Acht zu lassen. Wir brauchen gerade hier in der ländlichen Region gut ausgestattete und eigenverantwortliche berufliche Schulen.“, betonte der SPD-Politiker. Gut ausgebildete Nachwuchskräfte seien der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg und einer nachhaltigen Entwicklung der heimischen Betriebe.
Das Modellprojekt „Selbstverantwortung plus“ müsse fortgeführt und weiterentwickelt werden, so Manfred Görig. Die Ergebnisse und Möglichkeiten des Modells an derzeit 17 beruflichen Schulen in Hessen müssten als Gestaltungsoption allen Schulen zur Verfügung gestellt werden. „Diejenigen Schulen, die sich zu den Schritten hin zu mehr Selbstverantwortung entschließen, müssen die dafür notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen erhalten.“, erklärte der SPD-Landtagskandidat.
Görig, der selbst nach dem Besuch der Realschule und einer Ausbildung zum Elektrogerätemechaniker das Fachabitur ablegte und danach ein Studium an der FH Dieburg als Diplom Ingenieur abschloss, möchte die Möglichkeit zum Aufstieg durch berufliche Qualifizierung in Hessen in jedem Fall erhalten wissen. Die SPD wolle daher die berufliche Fort- und Weiterbildung als wichtige Säule des öffentlichen Bildungssystems ausgestalten sowie den „zweiten Bildungsweg“ bis zum Erreichen von Studienabschlüssen durch aufeinander bezogene Anrechnungen verlässlich und durchlässig gestalten. Dafür müssten auch verbesserte Möglichkeiten für den gleichzeitigen Erwerb eines Abiturs mit einer Berufsausbildung geschaffen werden, sagte der SPD-Landtagskandidat.

 
 

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