SPD Ortsverein und Fraktion Alsfeld

Willy Brandt besuchte sogar zweimal Alsfeld

Ortsverein


Themenabend zu Ehren von Willy Brandt im Freiwilligenzentrum Alsfeld

(ALSFELD/PM.) Im Rahmen einer Informations- und Diskussionsveranstaltung des SPD Ortsvereins Alsfeld kamen jüngst die Mitglieder im Freiwilligenzentrum im Alsfelder Klostergarten zusammen.

In seiner Begrüßung ging Ortsvereinsvorsitzender Florian Sauermann zunächst auf die wesentlichen Stationen im Leben von Willy Brandt ein, der am 18.12. 100 Jahre alt geworden wäre. Im norwegischen Exil legte sich Brandt, der zu diesem Zeitpunkt noch Herbert Ernst Karl Frahm hieß, den „Kampfnamen“ Willy Brandt zu, welcher im Jahre 1949 dann offiziell in die Ausweispapiere eingetragen wurde.
Nach der Begrüßung folgte dann eine Filmvorführung der „Berliner Zeit“ Willy Brandts. „Wirklich spannend war für mich, die Berichte der Zeitzeugen zu hören- Willy Brandt hat als Regierender Bürgermeister von Berlin auch die Menschen in Alsfeld erreicht“, so Stephan Hanisch, Mitglied im Ortsvereinsvorstand. Für mindestens zwei Alsfelder Sozialdemokraten war Willy Brandt sogar der Grund, im Alter von 16 Jahren in die SPD einzutreten. „Es waren einfach andere Zeiten, alles war reglementiert- vor den Kinos gab es Alterkontrollen- da waren Brandt’s Rufe nach mehr Demokratie für uns Jugendliche nicht nur leere Worte“, erinnerte sich einer der Zeitzeugen. „Sogar in den Pausen auf den Schulhöfen haben wir über Willy und seine Politik diskutiert“, erinnerte sich Frank Börner, stellv. Ortsvereinsvorsitzender.
Willy Brandt war während seiner aktiven politischen Zeit zweimal in Alsfeld und trug sich bei dieser Gelegenheit sogar in das goldene Buch der Stadt ein. Neben der historischen Gestalt Brandt fanden aber auch die aktuellen politischen Themen, wie die Koalitions- und Sondierungsgespräche in Bund und Land genügend Raum in der Diskussion.
Mit Blick auf die derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin waren sich die anwesenden Sozialdemokraten einig, dass am Ende „eine deutliche Handschrift der SPD“ in einem Koalitionsvertrag erkennbar sein muss. So dürften zentrale Wahlkampfthemen wie etwa der gesetzliche flächendeckende Mindestlohn nicht untergehen. „Der Bundesparteivorstand wünscht sich eine inhaltliche Auseinandersetzung im Rahmen des Mitgliederentscheids- dem werden wir auf unserer diesjährigen Mitgliederversammlung Anfang Dezember selbstverständlich Rechnung tragen“, unterstreicht Sauermann.
Für die Regierungsberatungen in Hessen wünscht man sich aus Sicht der Alsfelder SPD, dass der im Sommer viel zitierte Regierungs- und Politikwechsel am Ende des Tages auch zustande kommt. Dafür habe man über mehrere Wochen hinweg Wahlkampf gemacht, so der Tenor der Veranstaltungsteilnehmer.
„Diese Art der Veranstaltung war für uns als Ortsverein eine Art Premiere, in der Regel treffen sich die Mitglieder der gesamten Alsfelder SPD im Rahmen von Mitgliederversammlungen zu besonderen Anlässen, dieser Abend hat allen Beteiligten viel Lust auf mehr gemacht, sodass weitere Events folgen werden“, unterstrichen Hanisch und Sauermann abschließend.

 
 

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