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Görig (SPD): „ÖPNV mit Familienunternehmen aus der Region gestalten“

Wahlkreis

Landtagsabgeordneter Manfred Görig zu Besuch bei Philippi-Reisen in Groß-Eichen. Einsatz für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region.

VOGELSBERGKREIS. Der Vogelsberger Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Manfred Görig besuchte kürzlich die Firma Philippi-Reisen in Mücke Groß-Eichen, um mit Mark Philippi, dem Chef des Familienunternehmens, über das Angebot und die Bereitstellung des öffentlichen Linienbusverkehrs im Vogelsbergkreis zu sprechen. Begleitet wurde Görig dabei von Bürgermeister Matthias Weitzel (SPD) und dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, Swen Bastian. Als traditionelles, mittelständisches Familienunternehmen ist die Firma Philippi seit über 65 Jahren erfolgreich im Busreiseverkehr tätig. Das Unternehmen aus Groß-Eichen fährt auch zahlreiche Linienbusverkehre für die Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO).

„Es ist mir wichtig, dass auch künftig mittelständische Familienunternehmen aus unserer Region die Chance erhalten, lokale Linienbusverkehre für die VGO zu fahren“, erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete. Man habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, ortsansässige Familienunternehmen mit der Durchführung des Linienbusverkehrs zu beauftragen: „Die Unternehmer und das Fahrpersonal kennen die lokalen Besonderheiten unserer Region und können sich flexibel darauf einstellen“, sagte Görig. Darüber hinaus würden Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort verbleiben und nicht an internationale Großunternehmen abfließen. Der SPD-Landtagsabgeordnete lobte die ordentliche Ausschreibungspraxis von ZOV-Verkehr und der VGO mit ihren kleinen Losen.
Mit Sorge beobachten Philippi und Görig jedoch, dass immer häufiger international tätige „Verkehrsriesen“ auf den oberhessischen Markt drängen. Auch die zunehmende Zahl sogenannter „eigenwirtschaftlicher Gegenanträge“ von privaten Konzernen gefährde das Angebot eines durchgängig integrierten öffentlichen Personennahverkehrs. „Es ist fraglich, ob die eigenwirtschaftlichen Anträge privater Konzerne dauerhaft wirtschaftlich tragen“, sagte Görig. Es stehe zu befürchten, dass die eigenwirtschaftlichen Gegenanträge überwiegend durch eine „Vorwärtsstrategie der Konzerne“ motiviert seien. „Hier muss das Regierungspräsidium als zuständige Aufsichtsbehörde seine rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen, um eine ergebnistransparente Prüfung durchzuführen. Unsolide kalkulierte Konzernanträge dürfen hier keinen Vorrang erhalten“, forderte Görig. Der SPD-Landtagsabgeordnete versprach sich dafür einzusetzen, dass mittelständische Familienunternehmen eine faire Chance im Wettbewerb um die Verkehrsleistungen erhalten. „Philippi-Reisen ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass solide und gut aufgestellte Familienbetriebe mit den Angeboten des öffentlichen Personennahverkehrs Arbeitsplätze und Wertschöpfung für die Region erhalten können“, erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete zum Abschluss seines Besuches in Groß-Eichen.

Bild: Der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Görig (rechts) mit Mark Philippi (Mitte) und dem Bürgermeister Matthias Weitzel auf dem Betriebshof von Philippi-Reisen in Groß-Eichen.

 
 

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