SPD Ortsverein und Fraktion Alsfeld

"Alsfelder Hallenbad für Bürger und Vereine unverzichtbar"

Lokalpolitik

MdL zu Besuch in der Sportkreisgeschäftsstelle Alsfeld.

VOGELSBERGKREIS. Der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Görig besuchte kürzlich die Geschäftsstelle des Sportkreises in Alsfeld. Im Gespräch mit dem Sportkreisvorsitzenden Günther Krämer, Vorstandsmitglied Georg Schäfer und Geschäftsführerin Antje Löffler diskutierte Görig die Sportförderung in Hessen und die Situation der Sportvereine im Vogelsbergkreis.

Manfred Görig stellte den Vertretern des Sportkreises in Aussicht, dass der Landessportbund zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von wahrscheinlich einer Million Euro aus den Einnahmen der staatlichen Lotterie erhalten könnte. Ein entsprechender Gesetzentwurf des hessischen Glücksspielgesetzes werde voraussichtlich Mitte September im Landtag abgestimmt. Mit dem zusätzlichen Geld sollten die vorbildliche Arbeit der Sportkreis-Geschäftsstellen in der Fläche sowie die Vereine unterstützt werden. „Es ist wichtig darauf zu achten, dass der ländliche Raum auch hier nicht vergessen wird. Die Sportkreise sind als Ansprechpartner unserer Sportvereine unverzichtbar“, so Görig. Günther Krämer wünscht sich von der Landespolitik Kontinuität in der hessischen Sportförderung. Das Investitionsprogramm „Sportland Hessen“, mit dem der Hessische Landessportbund den Vereinen bei wichtigen Investitionen unter die Arme greift, sei dabei von besonderer Bedeutung für die Modernisierung der Sportanlagen im Vogelsbergkreis.
Der Weiterbetrieb des Alsfelder Hallenbades, auch über das Jahr 2011 hinaus, ist für die Vertreter des Sportkreises unverzichtbar. Krämer berichtete dem SPD-Landtagsabgeordneten, dass man bei Vereinsmitgliedern und Bürgern fürchte, das Hallenbad könnte durch eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung nach dem Jahr 2011 geschlossen werden. Eine solche Entwicklung sei „verheerend für Bürger, Sportvereine und die Stellung der Stadt Alsfeld als Mittelzentrum“, sind sich die Vertreter des Sportkreises mit dem SPD-Landtagsabgeordneten einig. „Das Hallenbad ist für Alsfeld unverzichtbar“, so Krämer. Daher müsse die Politik in Alsfeld unbedingt eine Lösung für den Fortbestand des Bades finden. „Man muss sich auch Gedanken über den Einstieg eines finanzstarken Partners für die dringend erforderliche Hallenbadmodernisierung machen. Die Alsfelder Kommunalpolitik ist in der Pflicht neue und kreative Wege einzuschlagen, um den Fortbestand des Bades für die Bürger und Vereine langfristig zu sichern“, forderte Krämer.
Auch Manfred Görig unterstrich die Bedeutung des Alsfelder Hallenbades, das als „Sport- und Freizeiteinrichtung“ der Region „nicht wegzudenken“ sei. Der SPD-Landtagsabgeordnete erinnerte daran, dass Hessen im vergangenen Jahr das Hallenbad-Sonderinvestitionsprogramm "HAI" auf den Weg gebracht hat, das 50 Millionen Euro verteilt auf fünf Jahre zur Verfügung stellt. Das Sonderinvestitionsprogramm verfolge das Ziel die hessischen Hallenbäder an die modernen Erfordernisse anzupassen. Zudem habe das Sonderprogramm auch einen ökologischen Aspekt: „Durch die Sanierungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich der Wärmedämmung, erfolgt ein wichtiger Beitrag zur Energieeinsparung und zur CO2 Reduzierung“, sagte Görig. Mittel aus dem „HAI“-Programm könnten auch dann beantragt werden, wenn ein Partner am städtischen Bad beteiligt werde. Daher müsse man sich in Alsfeld gut überlegen auch diesen Schritt zu gehen, um den Fortbestand des Hallenbades über das Jahr 2011 hinaus zu erreichen.

Bild: Der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Görig mit Geschäftsführerin Antje Löffler, Georg Schäfer und dem Vorsitzenden Günther Krämer vor dem Eingang der Sportkreisgeschäftsstelle in Alsfeld.

 
 

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