SPD Ortsverein und Fraktion Alsfeld

„Ohne Eigenleistung wäre es um das Dorf schlecht bestellt“

Lokalpolitik

"SPD vor Ort" in Hattendorf: Mehr Untersützung für das Dorf gefordert - Grundstücke in der Zollhausstraße ohne Anschluss an die öffentliche Kanalisation.  

HATTENDORF. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SPD vor Ort“ besuchten Mitglieder der SPD-Stadtverordnetenfraktion und des Ortsvereinsvorstandes Hattendorf, um sich im Rahmen eines Ortsrundgangs einen Überblick der notwendigen und durchgeführten Maßnahmen im Stadtteil zu verschaffen. Neben Ortsvorsteher Norbert Hahn, der die SPD-Vertreter am Dorfgemeinschaftshaus begrüßte, nahmen auch weitere Mitglieder des Ortsbeirates an dem gemeinsamen Rundgang durch das Dorf teil.

„Rund um das DGH ist viel zu tun. Hier brachten und bringen sich Ortsbeirat und Vereinsvertreter ein und erledigen Vieles in Eigenleistung und mit unseren Mitteln aus dem ZiD-Programm. Notwendige Investitionen können allerdings nicht ohne Unterstützung der Stadt geschultert werden“, sagte Norbert Hahn. Die Außenfassade des DGHs bedürfe einer Instandsetzung. Die Dachfläche des Hauses sei ungedämmt, was einen erhöhten Energiebedarf zur Folge habe. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Swen Bastian wies auf die Möglichkeit hin, die energetische Sanierung kommunaler Liegenschaften im Rahmen von bestehenden Förderprogrammen umzusetzen. Die Stadtverordnetenversammlung habe erst kürzlich die Ausschreibung der geförderten Stelle eines Energiemanagers beschlossen, um Energieeffizienzmaßnahmen in Alsfeld und den Stadtteilen stärker vorantreiben zu können.

Im rückwärtigen Areal des DGHs lenkte Ortsvorsteher Hahn das Augenmerk der Teilnehmer auf die notwendigen Instandsetzungsarbeiten am Dach der Sangeskuppel. „Wir bemühen uns sehr darum das Mögliche in Eigenleistung zu erledigen. Ohne diesen Einsatz wäre es um das Dorf schlecht bestellt“, sagte Hahn, der sich gemeinsam mit seinen Ortsbeiratskollegen mehr Unterstützung von der Stadt bei der Erledigung der vielfältigen Aufgaben wünscht.

Eine unrühmliche Besonderheit Hattendorfs, so die Ortsbeiratsmitglieder, sei der fehlende Kanalanschluss in der Zollhausstraße. Die Häuser mit den Nummern 10-26 sind nicht an das städtische Kanalnetz angeschlossen. „Im Jahr 2015 eigentlich ein unvorstellbarer Zustand mitten in unserem Ort“, so der Ortsvorsteher. Alle Initiativen zur Beseitigung des Missstandes seien ins Leere gelaufen, wie auch die Anstrengungen zur dringend notwendigen Sanierung der Straße selbst. Die SPD-Fraktionsmitglieder sagten zu, die Problematik mit in die Stadtverordnetenversammlung zu nehmen und sich für eine Lösung in Hattendorf einzusetzen.

In wenigen Tagen soll die Sanierung der Kirchenmauer starten: Anfang Oktober beginnt der erste Bauabschnitt der Mauer-Sanierung. Im städtischen Haushaltsplan 2015 waren entsprechende Mittel für die Arbeiten bereitgestellt worden. Einige Meter weiter, vor dem Eingangsbereich der Kirche, wartet Ortsvorsteher Hahn hingegen noch auf die Einlösung einer Zusage durch die Stadt: „Noch in diesem Jahr sollten die hohen Bäume vor der Kirche geschnitten werden, um die Gefahr herabstürzender Äste zu bannen. Da der Herbst vor der Tür steht, sollte bis zur Umsetzung nicht mehr allzu viel Zeit verstreichen“.

Der Abschluss des informativen und kurzweiligen Rundgangs fand in der Grillhütte statt, wo bereits Steaks und Grillwürstchen auf die Teilnehmer warteten. Die Einnahmen aus der Vermietung der Hütte werden wieder vor Ort investiert, davon konnten sich die Besucher überzeugen: Ein elektrisch ausfahrbarer Wind- und Regenschutz verbessert seit Kurzem die Nutzungsmöglichleiten der durch Ortsbeirat verwalteten Grillhütte am Ortsrand. Der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Frank Börner wies zum Abschluss auf die nächste „SPD vor Ort“- Veranstaltung hin, die am 12. Oktober in Lingelbach stattfinden soll.

Foto: Ortsvorsteher Norbert Hahn (3. von links) führt die Besucher während des Ortsrundgangs der SPD zum Eingangsbereich der Hattendorfer Kirche.

 
 

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