SPD Ortsverein und Fraktion Alsfeld

SPD Alsfeld: Aussteiger Ernst Heidelbach sollte Magistrats-Mandat niederlegen

Lokalpolitik


Ortsbezirksvorsitzender Stephan Hanisch.

Der Austritt von Ernst Heidelbach aus der SPD (die OZ berichtete am Donnerstag) wurde vom Vorstand des Ortsbezirks der Alsfelder SPD mit Bedauern aber auch mit Unverständnis aufgenommen. "Es ist natürlich nicht schön, ein langjähriges Mitglied zu verlieren", kommentiert der Vorsitzende des Ortsbezirks Stephan Hanisch die Entscheidung von Ernst Heidelbach. Was Heidelbach an der Wahl des Ortsvereinsvorstands gestört habe, sei ihm und den anderen Mitgliedern des Ortsbezirksvorstands aber nie mitgeteilt worden. "Bei der Wahl im November 2007 wurde der heutige Ortsvereinsvorstand mit einer überwältigenden Mehrheit der 99 anwesenden Parteimitglieder in einem demokratisch korrekten Verfahren gewählt. Weshalb dies nun ein Grund für den Austritt aus der SPD sein kann verstehe ich nicht.", so Stephan Hanisch. Das Heidelbach zwar seine Parteimitgliedschaft kündigt nicht aber sein Mandat niederlegt ist für den Ortsvorstand nicht akzeptabel.

Ernst Heidelbach sei von den Alsfelder Bürgern für die SPD in dieses Mandat gewählt worden. Da sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass man mit dem Austritt aus der Partei auch sein Mandat niederlegt, so die einhellige Meinung des Vorstands. Der Vorsitzende Hanisch wird noch deutlicher: "Ich halte es für einen schlechten politischen Stil so zu verfahren, auch wenn dies nicht der erste Fall in der Alsfelder Stadtverordnetenversammlung ist. Gerade bei einem so verdienten ehemaligen Sozialdemokraten und Gewerkschaftler appelliere an sein Ehrgefühl, diese Entscheidung nochmals zu überdenken."

 
 

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